Warum Yoga in der Schwangerschaft

  

Die Schwangerschaft ist eine aufregende und spannende Zeit mit vielen Emotionen und neuen Entdeckungen.

 

Als Frau lernst du in der Zeit der Schwangerschaft deinen Körper neu kennen, entdeckst neue Facetten, neue Gefühle, gehst durch Höhen und Tiefen, empfindest Glück, Liebe, Stress, Ängste und manchmal auch alles gleichzeitig.

Der Körper verändert sich, Woche für Woche kommen neue Veränderungen auf dich zu, Hormonumstellung, der Bauch wächst und dehnt sich aus, das Becken weitet sich, die Organe haben weniger Platz, der Körper der Frau trägt das Gewicht des Babys, der Plazenta, und des Fruchtwassers mit.

Um diese Veränderungen kommt man als Schwangere nicht umher, sie müssen aber auch nicht mit Unwohlsein und Schmerzen verbunden sein.

Regelmäßige Bewegung und bewusster Atem können hier unterstützen und helfen.

 

Yoga ist eine gute Möglichkeit Frauen in dieser Zeit voller Veränderungen zu unterstützen. Achtsam ausgeführte Asanas (Körperhaltungen) und bewusst durchgeführte Atemübungen kräftigen den Rücken, entspannen Schultern und Nacken, kräftigen die Beine, können Wasseransammlungen vorbeugen und helfen um wieder tiefer atmen zu können. Ängste und Verunsicherungen werden vermindert und Stress reduziert.

Du lernst mit Yoga deinen Körper besser kennen und baust eine enge Verbindung mit deinem ungeborenen Baby auf.

Und auch der Fötus profitiert von den Übungen, er wird optimal mit sauerstoffreichem Blut versorgt und die meditative und entspannende Wirkung geht auch auf das Baby über und wirkt sich auf dessen Gesundheit positiv aus.

Außerdem ist eine entspannte Mama das Beste was sich das Baby nur wünschen kann.

 

Weitere positive Auswirkungen von Schwangerenyoga: 

  • Stärkung des Immunsystems
  • Erhaltung der Muskelkraft und Stärkung der Rückenmuskulatur, Unterstützung während und nach der Schwangerschaft um sich fit zu fühlen
  • Beckenboden wahrnehmen und kräftigen - beugt schwangerschaftsbedingte Inkontinenz vor
  • Wohlbefinden im eigenen Körper - stärkt das Vertrauen in sich selbst
  • freier Atem
  • Stressreduktion und Abbau von Verspannungen
  • Bessere Durchblutung der Organe - beugt Verstopfung, Hämorrhoiden und Krampfadern vor
  • Steigerung der Energie
  • Stabilisierung des Blutkreislaufs
  • Vorbeugen vieler Schwangerschaftsbeschwerden
  • Gute Vorbereitung auf die Geburt, körperlich und mental
  • Schmerzfrei durch die Schwangerschaft
  • Kontakt zu anderen Schwangeren zum Austauschen

Yoga für Schwangere setzt sich, genauso wie allgemeine Hatha-Yoga-Einheiten, aus den Elementen Atemübungen, Asanas und Meditation zusammen, außerdem sollte eine Endentspannung nicht fehlen.

Im Schwangerenyoga wird auf die Bedürfnisse einer jeden Schwangeren individuell eingegangen. Nicht jede Asana ist für jede Frau in genau diesem Moment ideal, viele Asanas lassen sich auch entsprechend der Befindlichkeiten variieren. Überstützend helfen hier Hilfsmittel wie Decken, Polster und Bälle.

Weiters gibt es zahlreiche Atemübungen die geburtsvorbereitend sind, die in Schwangeren-Yogaeinheiten nicht fehlen sollten. Viele dieser Atemtechniken lassen sich auch ideal bei der Geburt einsetzen um die Gebärende zu entspannen, Geburtsstress zu reduzieren und das Baby Richtung Ausgang zu leiten.

Und auch die Endentspannung am Ende einer jeden Einheit ist ein sehr wichtiges Element im Schwangerenyoga. Sie hilft der werdenden Mama den Blick nach innen zu richten, in sich hinein zu spüren und auch zum Baby hinzuspüren. Der Kopf wird entspannt und die Gedanken zur Ruhe gebracht um für einige Momente nur bei sich und seinem Baby zu sein und die Verbindung zum Baby zu verstärken.

Die Endentspannung wird im Schwangerenyoga meist in der Seitenlage ausgeführt, mit Kissen zwischen den Knien, das dies angenehmer ist als die Rückenlage.

 

Ich erachte es als sehr wichtig, mich am Anfang jeder Einheit, als Unterrichtende nach dem Wohlbefinden einer jeden Schwangeren zu erkundigen, es ist wichtig für mich zu wissen, wie es meinen Teilnehmerinnen geht, den so kann ich wunderbar auf die Bedürfnisse oder Schwangerschaftsbeschwerden reagieren und ihnen helfen die Asanas in der für sie unterstützendsten Variante auszuüben, oder auch Asanas wegzulassen, die für sie gerade nicht gut geeignet sind, da sie z.B. Übelkeit oder Schwindel verstärken würden, oder durch andere Asanas ersetzen die z.B. gerade gegen Übelkeit gut helfen.

 

Aber auch am Ende einer jeden Einheit ist noch Zeit und die Möglichkeit für Gespräche, nutze diese wenn du Fragen hast.

 

Auf was solltest du achten wenn du in der Schwangerschaft Yoga machst?

  • Umkehrhaltungen, wie z.B. Kopfstand, vermeiden, außer du hast diese schon von der Schwangerschaft gut und intensiv ausgeübt und fühlst dich wohl darin, zu beachten ist, dass diese Schwindel und Übelkeit auslösen könnten
  • Rückbeugen sind  in sanften Varianten und mit Bedacht auszuführen, als Ausgleich zu Vorbeugen zum Beispiel
  • Drehungen ebenfalls in sanften Varianten und vom Brustwirbelbereich aus
  • Der Atem sollte nicht angehalten werden um die Versorgung des Babys sind zu gefährden
  • Rückenlage wird von vielen Schwangeren als unangenehm empfunden, hier werden Übungen in der Seitenlage durchgeführt
  • Im Gegenteil zu normalen Yogaeinheiten, darf vor dem Schwangerenyoga gegessen werden und trinken soll man jederzeit wenn Bedarf besteht
  • Überanstrengungen, Überstreckungen und Überdehnen bitte vermeiden, deine Sehnen, Bänder und Gelenke sind durch das Schwangerschaftshormon Relaxin gelockert
  • Keinen Druck auf die Gebärmutter ausüben, deswegen Bauchlage vermeiden
  • Achte auch darauf deine gerade Bauchmuskulatur nicht zu beanspruchen, um die Schwangeren-Rektusdiastase nicht zu verstärken
  • In der fortgeschrittenen Schwangerschaft ist die Lage des Kindes zu beachten um die geeigneten Asanas auszuführen, besprich dich hier mit deiner Yogalehrerin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.

Was noch gut zu wissen ist:

 

Mit Yoga in der Schwangerschaft kannst du jederzeit beginnen, vom ersten bis zum letzten Tag deiner Schwangerschaft ist Yoga geeignet, solange du dich gut und wohl dabei fühlst. Auch für Yogaanfänger ist Schwangerenyoga sehr gut geeignet.

Wenn du unsicher bist ob Yoga dir oder deinem Baby in irgendeiner Weise schaden könnte, besprich deine Sorgen mit deinem Arzt oder deiner Hebamme.

Grundsätzlich würde ich dazu raten, bevor du mit Yoga in der Schwangerschaft beginnst, oder sonst eine Sportart ausüben möchtest, besprich dies mit deinem Arzt oder deiner Hebamme um deine individuelle Situation gut abklären zu können und deine Sorgen aus der Welt zu schaffen.

Schwangerenyoga ist eine wunderbare Möglichkeit der Geburtsvorbereitung, ersetzt jedoch nicht einen Geburtsvorbereitungskurs, da dieser von Hebammen gehalten wird und auch über den Geburtsverlauf informiert und dir noch zusätzliche Informationen und Ansprechpartner bietet.

 

Solltest du noch Fragen haben, schreib mir gerne eine Nachricht.

 

Alles Liebe 

deine Nicole


Bild von Stocksnap auf Pixabay

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